Drüber gestolpert
Umweltunfreundliche Fragen
Die Ozonschicht wächst langsamer als erwartet. Die Regeneration wird fünf bis 15 Jahre länger dauern als angenommen, da doch mehr ozonschädigende Stoff produziert werden als bisher bekannt war. Das Ozonloch über Europa wird sich erst 2044 schließen und das über der Antarktis erst 2065. Doch wen interessiert das überhaupt, bis auf ein paar Pinguine?
Außerdem stellt sich da eine sehr komplizierte Frage. Da die Antarktis dann Dank globaler Erwärmung den Löffel ins Wasser geworfen haben wird, über was schließt sich das Ozonloch? Oder: Schließt es sich schon viel schneller, da sobald es keine Antarktis mehr gibt auch das Ozonloch über ihr verschwinden müsste? Oder: Können wir nicht einfach Ottfried Fischer hineinstecken oder ist es dafür schon zu klein?
Das sind viele Fragen, eine andere ist jedoch, wie die Welt dann aussehen wird. Deutschland ist ein Staat aus Rentnern, der Sozialstaat am Ende, die Arbeitslosigkeit auf Rekordhöhen, bei der CDU wurden wieder Schwarzgeldkonten gefunden. Das kennen wir, aber zurück zur Frage wie es später aussehen wird. In Deutschland leben neben Chinesen nur noch wenige Deutsche, natürlich Rentner, Sozialstaat ist nicht und Arbeit auch nicht, nur bei der CDU werden wieder Schwarzgeldkonten gefunden.
Ob das Ozonloch wirklich regeneriert sein wird (und ob es dann noch Pinguine gibt), ist fraglich. Denn selbst wenn wir in einem durch die Nebenwirkungen von Hustensaft verursachten Anfall von Herzensgüte aufgehörten haben sollten, die Umwelt mit den Abgasen unserer Autos zu verpesten, oder wenn uns einfach das Öl ausgegangen ist (im Gegensatz zum Hustensaft), müssen wir uns fragen, ob so ein übermächtiges Ozonloch wirklich gut ist. Vielleicht wird es, aufgrund seiner vorbildhaften Regeneration, 2028 den Umwelt-Nobelpreis bekommen haben und in seiner neuen Biographie auf Seite 125-127 gesteht es dann: „Ich war bei den FCKW-Gasen". Danach zieht es sich auf den Pluto zurück, gibt nur Ulrich Wickerts Klon ein Interview und schon haben wir den (biologisch nicht mehr abbaubaren) Salat.
Und Schuld ist mal wieder die Umwelt. Was hat die eigentlich je für uns getan? Bis jetzt brachte sie nur Schlechtes: Dürre, Waldbrände, Kälte, Wirbelstürme, Angela Merkel, Überschwemmungen, Hitze und etliches mehr. Wir bauen umweltfreundliche Autos (bzw. tun so) und das ist der Dank.
Die Regeneration jedenfalls wird auf dem Mist… Verzeihung, Kompost der Umweltschützern gewachsen sein. Dabei haben solche Leute keinerlei Weitsicht und interessieren sich nur für sich selber (und ein paar Pinguine). Niemandem dieser Egozentren ist auch nur einmal der Gedanke in ihrem aus Altpapier und Gummibärchen recycelten Gehirn gekommen, dass wir die stärkere Sonnenstrahlung zum Ausgleich des nuklearen Winters brauchen werden. Dieser ganze Umweltschutz wird sowieso total überschätzt.
Ein Beispiel sollten sich diese postpubertierenden Hippies an unserem Freund und Helfer USA nehmen. Die wunderbare Regierung dieses Landes arbeitet nämlich gleich an beidem: der Zerstörung der überflüssigen Ozonschicht und dem nuklearem Winter. Dabei tut sie schon so vieles mehr: Dezimierung eigenständiger Länder (erleichtert die Geographie) und ihrer Einwohner (hilft gegen die Überbevölkerung), sowie Befreiung aller übrigen Einwohner von der Last der persönlichen Freiheit.
Ich sage es voraus: die 2040er Jahre werden dunkel (jedenfalls über der dann ehemaligen Antarktis, wo Ottfried Fischer vor der Sonne hängt), aber heute gibt es zum Glück noch mehr waffenschwingende Nationalisten in den USA als vollkornbrotmampfende Ökos, welche mit Ottfried Fischers Masse wahrscheinlich eher den Welthunger als das Ozonproblem lösen wollen.

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